Bretter, die kein Geld bedeuten

Heißen österreichische Schauspieler nicht Christoph Waltz, findet man sie oft unter der Armutsgrenze. Ihr Drama handelt von leeren Theaterkassen, Billigverträgen und Gesetzesbruch.

Es ist sein Satz, sein großer Auftritt. »Sie hat den Brief zerrissen von Ricardo.« Er murmelt den Satz vor sich hin, immer wieder, mal nachdenklich, mal überzeugt und schließlich voller Inbrunst, mit ausgestrecktem Zeigefinger in die Ferne deutend: »Sie hat den Brief zerrissen von Ricardo!« Es sind die einzigen Worte, die ihm der Regisseur zuerkannt hat. Er muss den Satz perfekt rüberbringen, dann wird es vielleicht der, der seine Karriere in Schwung bringt; der Satz, von dem er einmal sagen wird können, er habe sein Leben verändert.

Der Mann, der auf der Bühne des Wiener Stadtsaals immer wieder den einen Satz wiederholt, heißt Manuel Rubey und spielt den verzweifelten Schauspieler nur. Es ist seine Rolle im Kabarettprogramm »Triest«, das er gemeinsam mit Thomas Stipsits geschrieben hat. Im wirklichen Leben braucht Rubey nicht mehr auf Ein-Satz-Parts zu hoffen, der 34-Jährige ist zumindest obere Mittelklasse, was die Bekanntheit angeht. Er hat in der Filmbiografie »Verdammt, wir leben noch« Falco gespielt, war in den ORF-Serien »Braunschlag« und »Aufschneider« zu sehen. Trotzdem kann Rubey diese Figur perfekt mit Leben füllen, wie viele andere seiner Kollegen auch. Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe, das Gefühl, dass man nicht auf den Brettern steht, die die Welt bedeuten, sondern einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird – all das kennt auch Rubey. Schauspieler, das ist für viele ein Traumberuf, ein traumhafter ist es aber nur selten. Michael Ha­neke und Christoph Waltz mögen Oscars gewonnen haben, darunter aber gärt es in der Film- und Theaterszene, seit langem schon. Es geht ums Geld, um Förderungen und vor allem um Arbeitsverhältnisse. Es geht aber auch um ein soziales Netz, das nicht funktioniert. Um absurde Vorschriften, widersprüchliche Formulierungen, alltägliche Rechtsbrüche und Willkür.

Um ganz unglamouröse Dinge, denn die meisten Schauspieler in Österreich überlegen nicht, was sie zur nächsten Preisverleihung anziehen, sondern wie sie ihre Miete bezahlen sollen. Man muss das so vage formulieren, denn Zahlen dazu gibt es kaum, nur unzählige Erfahrungsberichte. Nicht einmal, wie viele Schauspieler es in Österreich gibt, ist klar; auch nicht, was einen Schauspieler eigentlich ausmacht, denn so nennen kann sich erst einmal jeder. 2008 erschien mit dem vom Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur beauftragten »Bericht zur sozialen Lage von Künstlern« der Versuch, ein wenig Klarheit zu schaffen. 1.850 Künstler aller Sparten füllten dafür Fragebögen aus. Laut der Studie der L&R Sozialforschung beträgt das aus künstlerischer Tätigkeit erwirtschaftete Jahreseinkommen durchschnittlich gerade einmal 8.349 Euro. Das heißt einerseits, dass fast alle Kunstschaffenden auch andere Einkommensquellen brauchen – und andererseits, dass auch Schauspielerei oft eine brotlose Kunst ist. Damit fangen die Probleme aber erst an. Viele Schauspieler sind doppelt versichert, sie arbeiten einmal selbstständig, einmal angestellt. Wer einen Film dreht, ist angestellt, aber meist nur für ein paar Tage. Wer beispielsweise ein Kabarettprogramm schreibt und spielt, macht das als Selbstständiger, er muss sich um seine Versicherung selbst kümmern. Wer am Theater spielt, müsste eigentlich angestellt sein – ist es aber oft nicht. Und mittendrin stehen frustrierte Mimen, die sich mehr mit Anstellungsverhältnissen und Versicherungsmathematik beschäftigen als mit ihren Rollen.

 

»Ich kenne niemanden, der da ansatzweise einen Durchblick hat. Ich habe das Gefühl, das ist ein Roulette«, sagt Manuel Rubey. Auch er konnte lange nur von einem sicheren Einkommen träumen. Jetzt sitzt er im Wiener Café Weidinger und lässt seinen langen, steinigen Weg nach oben Revue passieren: Mit 17 Jahren an der Aufnahmeprüfung am Max-Reinhardt-Seminar »kläglich gescheitert«, schließlich eine Ausbildung an der privaten Wiener Schauspielschule Krauss, die er 2002 beendet. Mit der Aussicht, jetzt erst einmal Geld verdienen zu müssen. »Ich komme aus einem Elternhaus, wo es nichts gab, das mich wirtschaftlich auffangen konnte«, sagt Rubey. Im Jahr 2004 bekommt er ein einjähriges Engagement am Landestheater Linz, wo er rund 1.000 Euro netto im Monat verdient, wird unerwartet Vater und zieht zurück nach Wien, um selbstständig zu werden. Er habe nicht mehr von einem Theaterintendanten abhängig sein wollen: »Das ist nämlich so eine vermeintliche Sicherheit. Heutzutage gibt es eh kaum mehr als Einjahresverträge, das heißt, du bist jederzeit kündbar, und es geht wieder von vorne los.« 

Vor der Schauspielschule hatte Rubey verschiedenste Brotjobs, um sich über Wasser zu halten, »von Kellner bis Sportartikelverkäufer«. Danach schafft er es, mit künstlerischer Arbeit durchzukommen, spielt dabei aber nicht nur Traumrollen. Der österreichische Schauspieler im Jahr 2013 – das ist eine Geschichte, die klingt wie jene von vielen tausenden anderen neuen Selbstständigen im Land. Einer neuen Gesellschaftsschicht, für die sich der österreichische Wohlfahrtsstaat nur am Rande zuständig fühlt. Es ist aber auch eine Geschichte über die Widersprüche, in die sich ein Staat verheddert, der mit der Welt nicht mehr mitzukommen scheint. 

 

Gottfried Neuner wirkt wie ein ausgeglichener Mensch, auch er hat sich damit abgefunden, keine Sicherheit zu haben. Der gebürtige Niederösterreicher ist ein etablierter Schauspieler, war vom Volkstheater bis zum Rabenhof auf verschiedensten Bühnen des Landes zu sehen. Selbst wenn sich der 45-Jährige mit der eckigen Brille über etwas beschwert, spricht er unaufgeregt und in perfektem Bühnendeutsch. Er sagt dann Sätze wie: »Das finde ich kritisierenswert.« In diesem Fall meint er damit den Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF), der 2001 für selbstständige Künstler geschaffen wurde, um sie beim Zahlen der Sozialversicherungsbeiträge zu unterstützen. Immerhin 1.722 Euro pro Jahr schießt der Staat schlecht verdienenden Künstlern zu, sofern die zu berappenden Versicherungsbeiträge an die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) nicht sowieso unter dieser Summe liegen. Der Fördertopf mit dem sperrigen Namen ist ein gutes Beispiel für die teils abstruse Lage, in der sich Schauspieler befinden. »Das ist eine Katze, die sich in den Schwanz beißt«, sagt Neuner. »Da gibt es diesen KSVF, aus dem ich einen Zuschuss bekomme. Aber nur, wenn ich auf meine Honorarnote ›Schauspieler‹ schreibe – was ich eigentlich nicht dürfte. Es hat mir noch niemand erklären können, wie das rechtlich funktioniert.«

Er ist jetzt, was es nicht geben dürfte: ein Schauspieler, der meist selbstständig arbeitet. Denn eigentlich ist es Pflicht, Schauspieler anzustellen, so steht es im Gesetz. Bei Filmdrehs funktioniert das meistens, dennoch ist es fast unmöglich, Arbeitslosenansprüche zu erwerben – dafür müssten sie in zwei Jahren zumindest eines davon angestellt sein. Das wiederum geht schon deshalb nicht, weil im Winter kaum gedreht wird und selbst eine Hauptrolle nur rund 20 Tage Anstellung bringt. Am Theater würde eine Anstellung, die zumindest für eine ganze Saison gilt, Anspruch auf Urlaub und Arbeitslosengeld bedeuten. Für die Unternehmen aber bedeutet sie höhere Kosten. Besonders kleinere Theater können sich Anstellungen schlichtweg nicht leisten und lassen ihre Schauspieler selbstständig arbeiten, andere wollen einfach nicht mehr zahlen. »Aus der Not eine Tugend machen« nennt Gottfried Neuner seine heutigen Werkvertragsrollen. 1990 machte er seinen Abschluss an der Schauspielschule des Max-Reinhardt-Seminars, bekam kleinere TV-Rollen, aber auch die eine oder andere Hauptrolle in Filmen wie »Heldenfrühling«. Als ein Engagement an der Josefstadt 1998 endete, ging die Karriere immer weiter in die ungeliebte Selbstständigkeit. »Ich höre ständig: ›Wir können dich nicht anstellen‹«, sagt Neuner.

Dass Künstler es schwer haben, hat auch der Staat erkannt, deswegen gibt es den KSVF. Wo wirklich die Probleme liegen, hat die damalige Regierung unter ÖVP-Kanzler Wolfgang Schüssel beim Gesetzeschreiben aber offenbar nicht verstanden. Denn der Fonds schafft hin und wieder neue Sorgen, die über die altbekannten der vielen SVA-Versicherten im Land hinausgehen. Wie viel neue Selbstständige in einem Jahr für die Sozialversicherung zahlen müssen, erfahren sie erst, nachdem sie ihre Steuererklärung abgegeben haben. Auch Schauspieler müssen ein Viertel ihrer Gagen aufbringen, ein Fünftel jedes Arztbesuches selber zahlen. Wer sich das nicht leisten kann, wendet sich genau deswegen an den Fonds. Nur dass er den Zuschuss bereits im Vorhinein beantragen muss. Das heißt: Die Monat für Monat um Rollen heischenden Schauspieler müssen raten, wie viel sie in den nächsten zwölf Monaten verdienen werden. Denn der KSVF hat Einkommensgrenzen: Wer pro Jahr mehr als 23.208 Euro verdient, muss die 1.722-Euro-Förderung später zurückzahlen. Doch es gibt auch ein Limit nach unten, es liegt bei 4.641 Euro. Wer weniger eingenommen hat, bekommt nicht nur nichts aus dem Fonds, er muss auch noch die schon erhaltene Förderung zurückzahlen. »Zwei Drittel der Rückzahlungsforderungen haben in den vergangenen Jahren Leute betroffen, die unter der Grenze geblieben sind«, sagt Sabine Kock, Geschäftsführerin der Interessengemeinschaft freie Theaterarbeit. »Das ist für die betroffenen Künstler dramatisch.« Kock will auf die Probleme ihrer Klientel aufmerksam machen. Zum Beispiel darauf, dass beim KSVF Lehrtätigkeiten und Workshops nicht anerkannt und damit weggerechnet werden. »Wenn ich an einer Hochschule etwa Improvisation, Komposition, Rollenfach oder Geige unterrichte, mache ich doch nichts anderes als Kunst, die ich lehrend vermittle. Warum ist das dann keine künstlerische Tätigkeit?«, fragt sie. Kock möchte nicht nur Verbesserungen, sondern auch ganz grundsätzlich wissen, woran Schauspieler sind: »Wir sind angetreten, um Rechtssicherheit zu schaffen. Fast der ganze Sektor arbeitet in einem rechtlichen Graubereich.« Dabei will sie sowohl Schauspieler als auch die Theater vertreten. Obwohl deren Interessen einander oft widersprechen.

 

Zumindest, wenn man Bruno Max zuhört. »Die freie Theaterszene würde nicht existieren, wenn alle Schauspieler angestellt wären«, sagt er. Max ist Intendant des Theaters Scala an der Wiedner Hauptstraße und hält es »durch Selbstausbeutung« am Laufen. »Und die muss immer ein wenig größer sein als die Ausbeutung der Mitarbeiter, damit man noch Menschen findet, die für einen arbeiten«, sagt er, bevor er das Gespräch kurz unterbrechen muss, weil eine Regenrinne übergelaufen ist und das Wasser dann immer auf Höhe der zweiten Reihe in den Saal rinnt. Auch darum kümmert sich hier der Chef. Der gebürtige Salzburger mit dem dichten Vollbart kennt auch die andere Seite, hat in den frühen Achtzigerjahren sogar am Burgtheater gespielt, bis er 1987 die freie Gruppe »Theater zum Fürchten« gründete, mit der er nun das Scala bespielt. Bis heute ist er manchmal auf der Bühne zu sehen,  »weil es bei Stücken mit einem großen Team einfach Spaß macht«. Von der Gründung bis 2008 arbeiteten die Schauspieler des Scala selbstständig. 

 

Dann prüfte die Wiener Gebietskrankenkasse sein Haus wieder einmal. Es war ein neuer Prüfer, nicht der, der das Scala schon 2003 inspizierte und ein Auge zudrückte. Max glaubt, den Grund dafür zu kennen: »In den vergangenen Jahren haben die Kassen einfach den Auftrag, mehr Geld hereinzukriegen, und da sind sie halt strenger geworden.« Jetzt muss er seine 65 bis 70 im Jahr beschäftigten Schauspieler anstellen, wenn auch oft nur zweieinhalb Monate lang für einzelne Produktionen. Im Büro von Bruno Max stapeln sich nicht nur Requisiten wie Säbel und Samuraischwerter, sondern auch Aktenordner. »Fuck Art – Let’s Be Hedge Fund Managers«, steht auf einem Aufkleber an seiner Tür. Seine Theatergruppe sei die subventionsschwächste in ganz Wien, die ihre Schauspieler anstellt, sagt er. Wie viel seine Schauspieler genau bekommen, will er nicht verraten, »aber im Prinzip kann man damit rechnen, dass ein Schauspieler nicht mehr als 1.000 bis 1.500 Euro netto im Monat verdient«. Dabei bespielt die Truppe nicht nur das Theater Scala, sondern auch ein Sommertheater in Mödling mit denselben Stücken. Synergieeffekt heißt das dann. Es sind diese Dinge, die Geld bringen und die auch ein Idealist wie Max tun muss. Die Förderung, 300.000 Euro pro Jahr, habe sich in den vergangenen acht Jahren nicht erhöht, alles andere sei teurer geworden.

 

Aber nicht nur die ganz Kleinen ohne Geld widersetzen sich der geltenden Rechtslage. Auch die beliebten Sommerfestspiele im burgenländischen Mörbisch, seit Jahren eine Erfolgsproduktion, fallen in diese Kategorie. Denn angestellt ist in Mörbisch ebenfalls kein einziger Schauspieler. Hier bekommt man Werkverträge, obwohl die Inszenierungen durchaus opulent und kostspielig sind. Warum? Weil es immer so war. »Ich bin jetzt seit über 20 Jahren in Mörbisch, und seit über 20 Jahren wird das so gehandhabt«, sagt Geschäftsführer Dietmar Posteiner. Das sei auch mit der Burgenländischen Gebietskrankenkasse und dem Finanzamt abgesprochen. Das Finanzamt will sich auf Nachfrage genauso wenig dazu äußern wie die Krankenkasse. Wenig erstaunlich, denn die Absprache zwischen Mörbisch und den Behörden sei »an und für sich rechtswidrig«, sagt Walter Pöltner, der für die Sozialversicherung zuständige Abteilungsleiter im Arbeitsministerium. »Aber wenn sich keiner beschwert, ist es okay.« Einer, der sich beschwert hat, ohne dass es etwas geändert hätte, ist Erwin Steinhauer. Vor einigen Jahren hätte der Schauspieler und Kabarettist in Mörbisch spielen sollen, er lehnte das Engagement genau wegen des Werkvertrags ab. »Als Schauspieler erschaffe ich kein Werk, ich spiele eine Rolle«, erklärt Steinhauer seine Absage. Werkverträge lassen es den Auftragnehmern grundsätzlich offen, wann und wo sie ihr Werk verrichten – Steinhauer hätte seine Rolle also theoretisch auch mittags im Strandbad Neusiedl spielen können statt abends auf der Bühne in Mörbisch. »Das sind Umgehungsverträge«, sagt er. »Aber Schauspieler sind nicht die Reichsten, die meisten sind dankbar, dass sie überhaupt etwas bekommen.« Posteiner möchte sich zu Steinhauer nicht äußern. 

 

Während Steinhauer darüber klagt, dass Schauspieler keine Lobby hätten, hat Rubey für sich eine Lösung gefunden: Er beschäftigt sich so wenig wie möglich mit den rechtlichen Tücken seiner Arbeit. »Alles, was nicht sein muss, blende ich aus.« Schon früh sei ihm klar gewesen, dass er als Schauspieler sowieso ohne Netz und doppelten Boden arbeitet. »Ich habe damals, lange bevor so etwas wie eine punktuelle Sicherheit da war, beschlossen, dass ich eigentlich in meinem Beruf nicht arbeitslos sein kann.« Das sei eine Haltung. Eine Haltung aber, die künstlerische Kompromisse erfordert. »Ich habe natürlich manches gemacht, weil das Wirtschaftliche immer ein Thema war.« Schwierig sei das bis heute. Ständig müsse man sich anbiedern, um Rollen zu erhalten, in den Verhandlungen mit Filmproduktionsfirmen heiße es oft einfach »Friss oder stirb«. Seit bald zwei Jahren tritt Rubey zusammen mit Thomas Stipsits als Kabarettist auf, erst seit damals hat er »so etwas wie Seelenfrieden« in seinem Job gefunden. »Das Tolle ist, dass die Kabarettbranche die einzige ist, die komplett unsubventioniert ist, aber gleichzeitig auch die einzige, die ohne Subventionen funktioniert.« 

Er könnte auch sagen: Hier kann man noch Geld verdienen. Rubey ist jetzt von niemandem mehr abhängig. Nicht so wie die  Figur in seinem Stück, der Mann, der immer wieder den einen, einzigen Satz wiederholt. Ihm eröffnet der Regisseur am Ende, dass sein Satz, seine Rolle gestrichen wurde. Der erfundene Mann, der verzweifelte Schauspieler steht wieder vor dem Nichts. So wie viele seiner echten Kollegen.

Dieser Text erschien ursprünglich im  Monatsmagazin Datum – Seiten der Zeit, Ausgabe 7-8/2013.
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